HSG Kochertürn / Stein

Neuausrichtung der F1

Die 1. Frauenmannschaft der HSG Kochertürn/Stein steht vor einem Umbruch. Neben Trainer Stefan Martin, werden insgesamt acht Spielerinnen den Verein verlassen oder ihre Karriere beenden.

Anna-Lena Schill ist ein Kochertürner Eigengewächs. Bereits 2005 stand sie mit 17 Jahren im Kader der 1. Frauenmannschaft. Doch nicht nur auf dem Feld war Anna-Lena Schill aktiv. So hatte sie in den letzten Jahren das Amt als Jugendleiterin der HSG inne. "Mit Leni hängt eine zuverlässige, stets hilfsbereite und sehr engagierte Mitstreiterin ihre Handballschuhe an den Nagel."

Elena Seiz kam 2006 vom TV Oßweil zur HSG. Von Anfang an war Elena Seiz immer eine wichtige Stütze für die Mannschaft und den gesamten Verein - spielerisch, wie auch menschlich. Elena verlässt nach nun 12 Jahren die HSG Richtung ihrem Heimatverein TV Flein. „Kaum eine Spielerin hat die HSG Kochertürn/Stein in den letzten Jahren so geprägt wie Elli Seiz. Dafür können wir Elli nicht genug danken“, so HSG-Sprecher Tobias Böttiger.

Mit Evelyn Hoffmann, die 2010 von der TSG Wiesloch kam, verlässt ein wahrer Torgarant die HSG. "Eve zählt sicherlich zu den besten Rückraum-Spielerinnen der Liga. Sie zu kompensieren wird eine der großen Aufgaben für die Zukunft." Das Ziel von Evelyn ist nicht bekannt. "Wir danken ihr für ihren Einsatz - als Spielerin und engagierte Jugendtrainerin".

Alexandra Brendle kam 2013 FV Flein als großes Talent zur HSG Kochertürn/Stein. Schnell entwickelte sie sich zur schlagkräftigen Rückraumspielerin und führte bis zu Ihrer Verletzung in der Saison 2014/2015 die Torschützenliste der Württemberg-Liga an. "Alex bekam das Angebot vom TSV Bönnigheim in der Oberliga zu spielen. Auch wenn sie uns in Zukunft fehlen wird verstehen wir ihren Wechselwunsch natürlich." Bestimmt wird sie auch dort die Fans begeistern und für reichlich Tore sorgen.

Carolin Moser kam 2014 studienbedingt von der TuS Gutach zur HSG Kochertürn/Stein. Schnell integrierte sie sich in die Mannschaft und bereicherte sie spielerisch und menschlich von Anfang an. "Es ist sehr schade, dass Caro uns verlässt, aber wir können natürlich verstehen, wenn es sie zurück in die Heimat zieht". Sie wird in der kommenden Runde bei der SG Schenkenzell/Schiltach spielen.

Mit Julika Schneider kam 2015 ein kleiner Rohdiamant vom TSV Willsbach. Bisher nur auf Bezirksebene aktiv, überrasche Juli bereits im ersten Jahr in der Württemberg-Liga. "Julika ist eine quirlige, schnelle Spielerin die mit ihrem Durchsetzungsvermögen viel Spaß gemacht hat. Doch auch ihre humorvolle Art hat der Mannschaft immer gut getan." Auch das Ziel von Julika ist noch nicht bekannt.

Mit ebenfalls unbekanntem Ziel verlässt auch Torfrau Sophie Straub die HSG. Nach vielen Jahren in der HSG-Jugend wechselte sie zum TSV Hardhausen, von dem sie 2015 zurückkam. "Sophie hat sich nicht nur auf dem Feld verdient gemacht, sondern war auch immer zur Stelle wenn es bei der Vereinsarbeit was zu erledigen gab." Da talentierte Torhüter rar sind wird sie sicherlich schnell eine neue Heimat finden.

Lena Frank kam erst zur aktuellen Runde zur HSG Kochertürn/Stein. Menschlich passte es gleich und spielerisch fand sie schnell den Anschluß. Ebenso wie Anna-Lena Schill möchte Lena nun ihre Karriere beenden. "Wir bedauern ihre Entscheidung sehr, können sie aber nachvollziehen."

"Wir danken allen unseren Abgängen für ihr Engagement und viele schöne Jahre und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute", so HSG-Sprecher Tobias Böttiger weiter.

Die Vorbereitung für die Saison 2018/2019 laufen in vollen Zügen. Auch in Zukunft liegt der Fokus der HSG jungen, talentierten Spielerinnen aus der Region die Möglichkeit zu geben sich weiter zu entwickeln. Zur Zeit laufen vielen Gespräche mit ausgewählten Spielerinnen und die Verantwortlichen sind sich sicher, eine konkurenzfährige Mannschaft für die Württemberg-Liga-Saison 2018/2019 zusammenstellen zu können.

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